Vorgeschichte

Wolkenfetzen jagten über den Himmel, türmten sich zu formlosen Gebilden auf, nur um wieder auseinandergerissen und neu vereint zu werden. In der Ferne flackerten vielfach verästelte Blitze. Sie tauchten Hügel mit unbestellten Äckern und kleineren Baumgruppen für Sekundenbruchteile in grelles Licht. Donnergrollen zog heran und verlor sich im nächsten Moment im Rauschen eines heftigen Platzregens. Im aufkommenden Abendgewitter wirkte das verfallene Bauernhaus seltsam deplatziert in der einsamen Landschaft. Hier hatte schon lange niemand mehr Hand angelegt, um eine Außenwand auszubessern, zerbrochene Dachschindeln zu ersetzen oder einen wackelnden Fensterladen zu richten. Nichts wies darauf hin, dass das Gebäude noch bewohnt war.

 Ein weiterer Blitz zeichnete sein zackiges Bild am Horizont, gefolgt von einem tiefen Grollen. Für einen kurzen Augenblick blendete das Licht den Jungen, der hinter einem der Fenster im Erdgeschoss stand. Er zog eingeschüchtert den Kopf zurück und drehte sich um. Hinter ihm stand eine schmale Frau mit strähnigem Haar und eingefallenen Wangen, die sich mühselig ein Lächeln abrang.

»Es tut mir leid, mein Sohn, doch ich befürchte, wir haben heute wieder nur trockenes Brot zum Abendessen.«

Verlegen fuhr sie sich mit den Händen über die alte Schürze, die, pedantisch ordentlich gebunden, das fleckige Kleid bedeckte. Der Blick des Jungen fiel ungewollt auf ihre schwieligen und aufgesprungenen Hände. Wann hatte seine Mutter aufgehört, schön zu sein? Er schluckte. »Mama, das ist nicht schlimm. Ich bin noch klein und brauche nicht viel.«

Traurig blickte sie ihn an. Ja, klein war er noch für seine zwölf Lebensjahre, aber genau deshalb – das wusste sie – hätte sie ihm besseres Essen besorgen müssen. Von Tag zu Tag war es schwieriger geworden, ausreichend Essbares aufzutreiben. Was hatte sie nicht alles getan, das ihr früher undenkbar gewesen wäre, nur damit sie und ihr Sohn am nächsten Tag nicht hungern mussten? Eilig wischte sie ihre trübsinnigen Gedanken fort und zwang sich ein weiteres Lächeln ab. Ihr einziger Sohn sollte nicht sehen, wie elend sie sich fühlte.

Sie knickste tief vor ihm, neigte den Kopf und drehte sich schnell im Kreis. Mit einer tänzelnden Bewegung ergriff sie zwei Holzteller und ließ sie fast geräuschlos auf den alten Tisch gleiten. Sie summte und nahm ein schartiges Messer vom Regal. »Eure Hoheit, wie viele Scheiben hättet Ihr gerne vom heutigen Schweinebraten?«, fragte sie mit verschmitztem Unterton. Der Junge grinste. Er kannte und liebte die kleinen Spiele seiner Mutter, mit denen sie versuchte, ihn das Leid so weit wie möglich vergessen zu lassen. Gerade dachte er über eine würdige Antwort nach, da prallten Faustschläge gegen die klapprige Haustür. Erschrocken fuhr er herum. »Mama«, hauchte er, aber sie bedeutete ihm mit der Hand, still zu sein. Schon barst die Tür unter den heftigen Schlägen. »Mama!«, brüllte er voller Panik, als mehrere Soldaten hereinstürmten. Seine Mutter keuchte laut auf. »Was wollt Ihr hier? Was haben wir Euch getan, dass Ihr mit Gewalt in unser Haus einbrecht?«

»Seid Ihr Marija Zinnerbaum?«, fragte einer der Männer. Hinter ihm zuckte erneut ein Blitz am Himmelszelt. Marija und ihr Sohn zählten die Umrisse von drei Soldaten, die so schwer gerüstet waren, dass man nur die düsteren Augen in den Sehschlitzen ihrer Eisenhelme erkannte.

»Ja …« Sie schluckte schwer. »Das bin ich. Was ist geschehen?« Langsam schob sie sich schützend vor ihren Sohn und drückte ihn nach hinten. Zwei der Soldaten traten heran und packten sie grob an den Armen. Sie schrie vor Angst und Schmerzen, doch die Männer schien das nicht zu stören. Der Junge brüllte und begann, einem von ihnen gegen die gepanzerte Brust zu schlagen und gegen die Beinschienen zu treten, aber auch das beeindruckte ihn nicht. Marija Zinnerbaum wurde aus dem Haus gezerrt, hinein in den heftigen Regen.

»Warum tut Ihr das? Ich erflehe Euer Mitleid, ich kann doch meinen Jungen nicht alleine lassen! Beweist Mitgefühl und lasst mich hier! Lasst mich bei meinem Sohn!«

»Mama!« Der Junge drückte sich an den Soldaten vorbei, um seiner Mutter ins Freie zu folgen. Da wurde er hart am Kragen gepackt. »Na, wen haben wir denn da?« Der Junge musste sich zwingen, die Augen von seiner flehenden Mutter abzuwenden. Regen prasselte in sein Gesicht. Schräg hinter ihm stand ein großgewachsener Mann, dessen weit geschnittener Umhang kaum die breiten Schultern bedecken konnte. Ein langer, weißer Bart verriet, dass er deutlich älter sein musste, als sein muskulöser Körper erahnen ließ. Erst als der Junge die spitz zulaufende Kapuze mit den Runenstickereien sah, wurde ihm bewusst, wer ihn hier am Schlafittchen gepackt hielt: der oberste Hofmagier des Monarchen.

»Mein Herr, bitte, Ihr habt Einfluss. Bitte helft meiner Mutter«, flehte er zitternd. Der Mann lachte ihn nur aus. »Helfen soll ich? Aber Junge, was kann ich schon unternehmen? Sind wir nicht alle Diener unseres Monarchen, und müssen wir nicht alle die einfachsten Gesetze achten? Wenn ich könnte, würde ich natürlich deine Mutter verschonen, aber Gerechtigkeit kann nur walten, wenn sich alle gleichermaßen an die Regeln halten.« Er lächelte, doch das Lächeln erreichte seine Augen nicht. Ein Frösteln überlief den Jungen. Schlagartig wurde ihm klar, dass der Mann Freude daran fand, durch das Land zu ziehen und Menschen höchstpersönlich als Unglücksbote gegenüberzustehen.

»Deine Mutter«, fuhr er fort, »ist eine Diebin. Leider haben wir Zeugen dafür, dass sie wiederholt Lebensmittel auf dem Markt gestohlen hat.« Mit einem übertrieben bedauernd wirkenden Gesichtsausdruck schüttelte er den Kopf.

»Wir sind in Not! Wir haben Hunger!« Tränen vermischten sich mit dem Regen in dem Gesicht des Jungen. Der kräftige Mann zuckte mit den Schultern. »Der Grund interessiert mich genauso wenig wie die Richter, die sich des Vergehens annehmen werden. Diebstahl ist Diebstahl, und dafür kann es nur eine Strafe geben: Deine Mutter muss in den Schuldturm!«

»Nein!« Voller Verzweiflung brüllte und zappelte der Junge in den Händen des Mannes, der nun seine Faust deutlich fester um den nassen Stoff des Kragens ballte, damit er nicht entkam. Vom Regenwasser vollgesogen, hing das graue Leinenhemd schwer am mageren Körper des Kindes herab. In dem Schuldturm des Monarchen zu landen, das wusste jeder, bedeutete nichts anderes, als einem langsam dahinsiechenden Ende entgegen zu blicken. Niemand kehrte von diesem düsteren Ort zurück. Es war ein Ort des Sterbens, nicht mehr und nicht weniger. Das durfte er nicht zulassen.

»Nein!«, wiederholte er und streckte die Arme in Richtung der zwei Soldaten, die seine Mutter festhielten. Zorn, unbändiger Zorn erwachte in ihm. Ständig verfolgte ihn das Unglück, wie ein Schatten im Hochsommer. Gleich wohin er ging, es hing ihm an und verdüsterte sein Leben. Alle Menschen, die ihm etwas bedeutet hatten, hatte er verloren. Einzig seine Mutter war ihm verblieben, er durfte sie nicht auch noch verlieren, niemals! Seine Rechte ballte sich zur Faust. Die Linke streckte er ruckartig in Richtung eines der Soldaten. Er wollte ihn vernichten! Er wollte ihn zerstören, ihn bestrafen … von ganzem Herzen.

Er wusste nicht wie, doch aus seiner ausgestreckten Hand fuhr mit lautem Getöse ein hellblaues Funkengewitter und bohrte sich gnadenlos in den Oberkörper des Mannes. Der Mann brüllte auf, stöhnte und fasste sich an die Brust. In der Mitte seiner Panzerung prangte ein faustgroßes verkohltes Loch, aus dem der Geruch verbrannten Fleisches drang. Sekunden später stürzte der Soldat wie ein gefällter Baum zu Boden. Marija Zinnerbaum wimmerte laut auf. »Was …«, begann der Junge irritiert, nur um mit einem festen Schlag gegen den Hinterkopf zum Schweigen gebracht zu werden. Bewusstlos sank er auf den aufgeweichten Boden. Nachdenklich blickte der Mann hinter ihm auf ihn nieder. Mit einer Handbewegung bedeutete er den beiden verbliebenen Soldaten fortzufahren. Trotz ihres lauten Rufens und unermüdlichen Flehens zogen sie Marija vom Geschehen fort. Der Mann blieb mit dem bewusstlosen Jungen und dem Toten zurück. Rinnsale von Regenwasser suchten sich ihren Weg über seine spitze Kapuze hinab in sein Gesicht, bis hin zur Bartspitze. Nachdenklich stieß er den bewusstlosen Jungen mit dem Fuß an. »Und du, du wirst mit mir kommen, kleiner Kämpfer. Wir werden gemeinsam noch feststellen, welches Potential in dir schlummert. Möglicherweise werden wir noch sehr gute Freunde werden.«

 

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1.        Teil: Schicksalsfäden

Kapitel 1: Der Traum

12 Jahre später – Heute, in einer anderen Welt … in unserer Welt

»Und es ist jede Nacht derselbe Traum?«, fragte Janice verwundert. Mina nickte fast unmerklich. »Ja, und Nacht für Nacht kommt er mir realer vor.« Die 17-jährige Janice Schneider war Mina von Gabriels beste Freundin, obwohl sie zwei Jahre jünger als Mina war. Das strohblonde schulterlange Haar und die kleinen Lachgrübchen in den noch fast kindlich runden Wangen schmeichelten Janices Gesicht, genauso wie ihre leuchtend grünen Augen. Mina war fast einen Kopf größer als sie, aber genauso zierlich gebaut. Kaskaden von gewellten dunkelbraunen Haaren bedeckten Minas halben Rücken und umrahmten ihr fein geschnittenes Gesicht mit der filigranen Nase, dem sanft geschwungenen Mund und den leicht markanten Wangenknochen. Wasserblaue Augen, geprägt von einem wachen Geist, funkelten Janice entgegen.

Charakterlich unterschieden sich die beiden Mädchen sehr. Janice strahlte Lebensfreude, aber auch ein starkes Selbstbewusstsein aus, was andere manchmal als Eitelkeit interpretierten. Sie war ein Mensch, der sich jeder Herausforderung ohne Zögern stellte und somit Probleme geradezu anzog. Wo Janice vor Leben und Dummheiten sprühte, bedachte Mina jede ihrer Handlungen oder Aussagen genau und galt als das Vorzeigestück der Vernunft. Janice liebte es, mit jedem gutaussehenden Jungen zu flirten. Mina wiederum wartete auf die große Liebe und hielt sich deshalb gerne zurück. Dennoch waren sie die besten Freundinnen und gingen gemeinsam durch dick und dünn. So kam es, dass manch einer sagte, dass die eine das hatte, was der anderen fehlte, und die beiden sich somit perfekt ergänzten. Heute aber stimmte mit Mina etwas nicht. Schon als sie zur Tür hereingekommen war, hatte Janice bemerkt, dass sie vollkommen übernächtigt wirkte. Zurzeit glich sie einer Marionette, deren Fäden durchtrennt worden waren und die sich nur noch durch das steife Holz ihrer Glieder aufrecht hielt. Schatten lagen unter ihren Augen.

»Jede Nacht derselbe Traum, und das seit zwei Wochen«, wiederholte Mina etwas verspätet.

Janice zuckte mit den Achseln. »Na ja, so was kann schon mal vorkommen. Man sagt, Träume seien der Schlüssel zum Unterbewusstsein. Die meisten Menschen verarbeiten in der Nacht, was sie am Tag erlebt haben. Bei dir wird es genauso sein. Man muss deinen Traum einfach nur richtig deuten.«

Mina schaute sie an. »So einfach ist das nicht. Was ich da träume, habe ich noch nie erlebt. Nichts davon scheint einen Sinn zu ergeben.«

Janice unterdrückte ein Stirnrunzeln. Ihre Freundin wirkte ungewöhnlich verstört, aber Mina sollte nicht merken, dass sie sich Sorgen machte. »Gut«, sagte sie zögerlicher, »gehen wir die Sache noch mal an. Erzähl mir deinen Traum.«

Minas Augen leuchteten. Stockend begann sie zu sprechen: »Es ist Nacht. Ich liege in meinem Zimmer, und der Vollmond erhellt den ganzen Raum. Dann erwache ich ohne erkennbaren Grund und gehe zum Fenster. Dabei trage ich so ein altmodisches Baumwollnachthemd, das mir bis zu den Füßen reicht.«

»So etwas hast du?«, entfuhr es Janice entsetzt, dann kicherte sie. Mina winkte nur ab. »Ich schaue aus meinem Fenster und …« Sie zögerte. ­»Was siehst du?«

»Ich sehe unseren Garten, den dahinterliegenden Bach und die kleine Allee mit den Birken. Alles sieht genauso aus wie immer. Alles stimmt mit der Realität überein. Dennoch ist alles … falsch.«

Janice nickte kurz, und Mina fuhr fort: »Ich meine, es ist Nacht und dennoch erkenne ich jeden Grashalm, als wäre es helllichter Tag.« Auf ihren Oberarmen bildete sich Gänsehaut. Unbewusst verschränkte sie die Arme vor der Brust, als sei ihr kalt. »Nun, auf jeden Fall steht dort jemand … oder besser gesagt, etwas.« Sie lachte kurz auf und schüttelte vehement den Kopf. »Es ist albern, aber in meinem Traum sehe ich dort ein … ein Einhorn! Es ist genauso, wie man es sich vorstellen würde. Sein leuchtender Schweif schwingt langsam hin und her, und seine Mähne glänzt blendend weiß im Mondlicht. Wie hypnotisiert von der Schönheit laufe ich aus dem Haus heraus, genau zu dem Wesen, und gerate so in eine Falle.«

»Was für eine Falle?« Mina schaute Janice direkt an. »Alles ist eine Falle, verstehst du? Das wird mir aber in meinem Traum erst zu spät bewusst. Die Schönheit des Einhorns macht mich blind für die Gefahr, die dort lauert. Ich gehe hin und will es berühren, dann passiert etwas! Etwas, was mich aus meiner Welt entrückt und mich in die Ewigkeit stürzt.«

Sie schwieg und starrte auf den Boden. Nach einigen Momenten erkannte Janice, dass die Erzählung hier endete. Aber ihr fiel einfach nichts ein, womit sie die entstehende Stille durchbrechen könnte. Sie blickte auf den Wecker neben dem Bett und schluckte. »Oh je, schon so spät.« Sie drehte sich zu Mina. »Bitte verstehe das jetzt nicht falsch, aber vielleicht sollten wir uns morgen nach der Schule noch einmal ausführlich über deinen Traum unterhalten. Wenn ich morgen wieder zu spät zum Unterricht erscheine, zieht mir meine Mutter die Hammelohren bis zur Zimmerdecke. Abgesehen davon gibt es sicherlich eine ganz normale Erklärung dafür, dass dir der Traum den Schlaf raubt.«

»Klar«, lachte Mina, »mein ganzes Leben ist eine normale Erklärung!« Die letzten zwei Wörter trieften von Sarkasmus. Sie schnaufte unwillig. »Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich einfach nicht hierhergehöre.«

»Blödsinn!«, sagte Janice und verzog das Gesicht. »Jetzt komm mir nicht mit der armen-Waisenkind-Masche. Klar, du magst ja vielleicht nicht wissen, wo deine Wurzeln liegen, aber du bist schon als Baby in einer genialen Familie gelandet und bekommst jederzeit alles, was du willst. Was soll ich denn da sagen? Meine Mutter kann mit Mühe die Miete zusammenkratzen. Und du weißt, dass mein Vater sich verdrückt hat, als ich gerade acht Jahre alt war.«

»Du verstehst überhaupt nicht, worum es geht«, gab Mina zurück. »Du hast etwas, was ich nie besitzen werde: Deine Mutter liebt dich! Meine Eltern lassen mich ständig merken, dass es meine Pflicht und Schuldigkeit ist, ihre Zuneigung mit schulischen und beruflichen Erfolgen zu quittieren. Und das tue ich auch! Ihnen zuliebe. Und du? Deiner Mutter reicht es doch, wenn du einfach glücklich und gesund bist. Würdest du wirklich mit mir tauschen wollen?«

Janice zögerte. Was sollte sie darauf erwidern? Sie kannte ihre Freundin schon so viele Jahre, dass sie ihr Leben in- und auswendig herunterbeten konnte. Deshalb musste sie sich eingestehen, dass Mina recht hatte. Sie bekam so viel von ihren Adoptiveltern: eine vorbildliche Berufsausbildung, ein wunderbares Auto, unbegrenztes Taschengeld, Auslandsaufenthalte und vieles mehr. Von all dem konnte ein normaler Teenager nur träumen. Aber Liebe? Na ja, das war sicherlich Auslegungssache.

Janice war die Richtung, die ihr Gespräch eingeschlagen hatte, unangenehm. Mina bemerkte es, nahm sich ein Herz und räusperte sich. »Ja, ich denke, du hast schon recht: Es ist echt spät geworden. Lass uns morgen noch mal reden.«Unverblümt erleichtert lächelte Janice. »Super! Und dann werde ich jedes Detail deines Traumes so lange mit dir auseinandernehmen, bis wir keine Rätsel mehr darin finden. Und dann wird es dir auch wieder besser gehen!«

 

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... Ende der Leseprobe ...

 

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